Energieeffizienz ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer konsequenten technischen Strategie. Mein Ziel ist der Wechsel von der passiven Netznutzung zum aktiven Lastmanagement.
Das angestrebte Setup für maximale Kosteneffizienz und Netzstabilität.
Wo wir heute stehen und warum bestimmte Schritte (noch) nicht erfolgt sind.
PV-Anlage: In Betrieb mit hoher Altförderung (43 ct Einspeisevergütung / 25 ct Eigenverbrauchsbonus).
Netzentgelte: Aktuell Modul 1 (Pauschale Erstattung), da die technischen Voraussetzungen für Modul 3 fehlen.
Infrastruktur: Vorbereitung der Zählerschränke für den iMsys-Einbau abgeschlossen.
Kein Speicher: Aufgrund der hohen Eigenverbrauchs-Subvention (25 ct) ist ein physischer Speicher aktuell ökonomisch noch nicht sinnvoll.
Warten auf iMsys: Der Messstellenbetreiber (SWM) ist informiert; ohne das intelligente Messsystem ist kein Modul 3 möglich.
Wartestellung Modul 3: Die Beantragung ist vorbereitet, kann aber regulatorisch und technisch nicht vor Herbst 2026 finalisiert werden.
Warum aktuell noch kein physischer Speicher?
Trotz meiner Affinität zu moderner Technik (Sigenergy) ist die Entscheidung gegen einen aktuellen Speicher rein ökonomisch: Dank meiner Altanlage erhalte ich 43 ct/kWhEinspeisevergütung und einen zusätzlichen 25 ct/kWh Bonus für den Eigenverbrauch. In dieser Konstellation fungiert das öffentliche Netz und die staatliche Förderung als mein „finanzieller Speicher“. Ein physischer Batteriespeicher würde die Amortisation aktuell unnötig verlängern.
📈 3. Die Roadmap: Der Weg zum Ziel
Schritt-für-Schritt-Planung der technischen Umsetzung.
Meilenstein 1: Installation und Inbetriebnahme des iMsys (Gateway).
Meilenstein 2: Umstellung auf den dynamischen Octopus-Tarif mit nativer App-Steuerung.
Meilenstein 3 (Herbst '26): Wechsel auf Modul 3 Netzentgelte und Implementierung der automatisierten Lastverschiebung.
Meilenstein 4: Finalisierung der Speicher-Strategie (Sobald die PV-Förderung ausläuft oder die Marktpreise für Arbitrage lukrativer werden).
„Ein intelligentes System zeichnet sich dadurch aus, dass es zum richtigen Zeitpunkt das Richtige tut. Aktuell ist es klug, die hohe Einspeisevergütung mitzunehmen und auf Modul 1 zu setzen. Sinnvoll ist es nun sich darauf vorzubereiten, dass iMsys und Modul 3 das Spielfeld eröffnen.“
Und man muss leider auch festhalten, dass die handelnden Instanzen noch nicht ausreichend vorbereitet sind, so können viele Netzbetreiber Modul 3 weder technisch noch systemseitig abbilden und auch die reine Installation des iMsys scheint "schwierig"
Der Wechsel von Modul 1 zu Modul 3 (§ 14a EnWG)
Aktuell nutze ich Modul 1 (die pauschale Reduzierung der Netzentgelte). Das Ziel ist jedoch Modul 3: Die zeitvariable Netzentgeltabrechnung.
Die Logik: In Verbindung mit dem iMsys (Intelligentes Messsystem) und dem EMS (Energy Management System) schieben wir die Lasten meiner zwei E-Autos (Tesla & Mini) sowie des zukünftigen Speichers exakt in die Zeitfenster, in denen das Netz unterlastet und der Strompreis am geringsten ist. Wir optimieren also nicht nur den Preis der Energie, sondern auch den Preis des Transports.